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Und auf ein Wort zum Jahreswechsel - auch ein Licht im Dunklen

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(Kranenburg / Kleve / Weihnachten 2019)  Alles Gute, Gesundheit und Zufriedenheit für das Jahr 2020 - das wünschen wir Euch allen. Unseren Freunden aus den Distrikten Mogiliov und Vileyka in Belarus wünschen wir ein frohes Fest zum orthodoxen Weihnachtsfest, das am 6.und 7. Januar gefeiert wird.

Wir hatten ja rundgefragt bei unseren Vereinsmitgliedern und in unserem Vorstand - nach Geschichten zum Jahreswechselund den Festtagen. Wir schliessen unsere Sammlung zumJahresauftakt mit dem folgenden Gedanken:

**** Zum Jahresbeginn 2020 auf ein Wort über das Wort in Zeiten digitaler und sozial bedachter Welten - von Iris Haarland

Sei Streng mit deinem Munde,
zähle die Worte,
meide des Mehr,
bleib kurz bemessen. Machst du die Ausnahme,
war es nicht wenig getan
Sätze müssen auf alles gefasst sein
und anschlussfähig bleiben
Sage, wenn du magst;
erzähle, wenn du kannst,
allein:
bekenne nicht,
lege keine Beichte ab
und klage dich nicht an.
Man kommt auf deine Spur,
auch wenn du verduftet bist

Benyoetz, Elazar. Fraglicht: Aphorismen 1977-2007 (German Edition) (S.495). Braumüller Verlag. 


****Gertrud Kerstens Weihnachtsgrüße:

"Weniger ist mehr! Mit diesem schlichten Gruß wünsche ich euch Mien-Thuus-Freunden ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Jahreswechsel im Kreise eurer Lieben. Viele gute Gespräche und ein entspanntes Miteinander! Neben Gesundheit ist das ALLES, WAS ZÄHLT!!!"

**** Eine kleine, auf den ersten Blick fröhliche Anekdote, die aber ganz sicher zu sehr, sehr viel "Nachgedanken" führt - über die Zeit in der wir Leben - von Jürgen Franken:

"Ein kleines Mädchen geht in die Kirche, läuft schnurstracks zur Krippe, nimmt das Jesuskind raus und legt einen Zettel rein. Der Pastor sieht das; nimmt den Zettel und liest: Liebe Maria, lieber Josef, nur damit ihr Bescheid wisst: Wenn ich zu Weihnachten keine Katze bekomme, seht ihr Euer Kind nie wieder."


***** Clemens Janssen: "Diesen Text von Eugen Echert mit der Musik von Winfried Heurich habe ich oft mit Chören zu Weihnachten gesungen. Ein anderes Weihnachten ...", sagt Clemens Janssen, unser Finanzwart:

"Menschenkind im Stall geboren, in die Ängste einer Nacht,
ausgeliefert, angewiesen, mach uns frei von Stolz und Macht.

Höre die Geschöpfe seufzen, Bäume, Flüsse, Mensch und Tier
beugen sich und werden Opfer einer ungestillten Gier.

Jesus Christus, arm geboren, arm geblieben bis zum Tod,
wecke in uns deine Liebe, teile mit und durch uns Brot.

Wenn wir unsre Erde wiegen, wie dich, Menschenkind im Stall
werden die Geschöpfe jauchzen, Freiheit atmen Welt und All."

***** Von Berta Heinz empfohlen: 
Im Anfang (aus: Annette Soete: „Das kleine Buch der Zeit“):


Bevor Gott den Menschen erschuf als Mann und Frau,
schuf Gott die Zeit. Deshalb gibt es ein Geheimnis um die
Zeit, das der Mensch nicht zu entschlüsseln vermag.
Es ist uns gelungen, Schritt um Schritt dem Rhythmus der
Zeitläufe auf die Spur zu kommen:

Nicht im Wechsel von Tag und Nacht, den spürt jeder von uns
im Wachen und Schlafen. Nicht nur im Rhythmus der Jahres-
zeiten, auch den spüren wir deutlich an Leib und Seele.

Wir haben Kalender entwickelt. Erst einfach und unvoll-
kommen, dann immer präziser, mit Schalttagen und Schalt-
jahren. Wir haben Uhren erfunden. Erst solche, die liebevoll
aufgezogen werden müssen von Hand, dann solche, die mit
winzigen Batterien fast unhörbar vor sich hin ticken und
schließlich solche, die atomgetrieben scheinbar genauer
sind als die Zeit selbst.

Um die Zeit ist es ein Geheimnis. Bei allem Gleichmaß des
Verrinnens hat sie doch etwas sehr Persönliches, Intimes,
Unverwechselbares. Die Zeit ist immer deine Zeit und meine
Zeit. Das sie unverwechselbar. Meine Zeit kannst du
nicht haben. Ich kann dir etwas davon schenken, so wie du
mir. Du kannst mir etwas davon stehlen, so wie ich dir. Aber
meine Zeit bleibt immer meine Zeit und deine Zeit bleibt
immer deine Zeit. Wir gehören zusammen, meine Zeit und
ich. Sie ist mir anvertraut. Ich beherrsche sie nicht, aber ich
kann sie nutzen. Was ich aus meiner Zeit mache, liegt an mir.

Manchmal scheint sie mir davonzurasen. Manchmal ist sie
zäh und der Uhrzeiger will scheinbar nicht weiterrücken.
Manchmal wiegt jede Sekunde wie Blei. Manchmal erschreckt
mich ihr Jagen, das mir die Endlichkeit so unausweichlich vor
Augen führt. Es ist ein Geheimnis um die Zeit. Hin und Wieder
berührt es mich wie ein Segen, sogar in Innenwände meiner
Seele.


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Reacties

Vladislav Shumsky
20 december 2019

es war sehr interessant, all das zu Lesen und nachzudenken!

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